Wiesner-Hager - Büromöbel

mit Stammsitz in Altheim, Oberösterreich - ist ein internationaler Spezialist für Office Architecture. Das Wissen über aktuelle Trends in der Arbeitswelt sowie neue Formen der Organisation und Kommunikation bildet die Basis für die Entwicklung intelligenter Bürokonzepte. Unser Ziel ist es, gleichzeitig einen Beitrag zur Effizienzsteigerung in Unternehmen zu leisten und für mehr Wohlbefinden der Mitarbeiter zu sorgen.
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Oder eine ungewöhnlich neue Art zu arbeiten

Als der Zukunftsforscher Gerd Gerken vor 15 Jahren voraussagte, dass das Büro der Zukunft ein Sofa mit Laptop sein werde, haben viele milde gelächelt. Heute ist der Laptop ein Handwerkszeug wie früher die Schreibmaschine, und niemand wundert sich noch, dass er überall auf der Welt (online) erreichbar ist. Für diese neuen Voraussetzungen unserer Arbeitswelt hat Wiesner-Hager mit compod ein Möbel- programm auf den Markt gebracht, das Gerd Gerkens Sofa-Gedanken schon recht nahe kommt.

Die junge Generation der Berufstätigen ist zwischen Playstation am Fußboden und Laptop am Couchtisch groß geworden. Sie stellt natürlich andere Ansprüche an ihren Arbeitsplatz als noch vor wenigen Jahren aktuell waren. Traditionelle Arbeitsmuster werden von Grund auf in Frage gestellt. Brauchen wir in Zukunft noch fixe Schreib- tische? Muss Arbeit überwiegend im Büro erledigt werden, wo man Notebook oder Tablet-PC in Zeiten des Wireless-LAN doch überall einsetzen kann?

Arbeiten im Sitzen, Stehen, Liegen; informelle Meetings, Brainstorming mit den Kollegen, eine kreative Entwicklungsphase oder einige Entspannungsminuten zwischendurch: Ungebremst von den Zwängen der traditionellen Arbeit am Schreibtisch entsteht so ein ungewöhnlich neues Arbeitsgefühl.

compod entstammt einem Kooperationsprojekt mit der Fachhochschule Joanneum in Graz: Unter der Leitung des Designers Martin Ballendat wurden die Studenten des 7. Semesters der Studienrichtung Industrial Design mit der Aufgabenstellung betraut, neue Ansätze für die zukünftige Lebenswelt Büro zu kreieren. Ideenansätze, die zukünftiges Organisations- und Raumdesign im Lichte der sich verändernden Arbeitswelt berück- sichtigen. Im Zentrum stand das "einander in Beziehung setzen" von Arbeitsprozessen, Menschen, Raum und Produkten in einem neuen Kontext.

Philipp Haselwander, mittlerweile Absolvent der FH in Graz, zeichnet für das Design von compod verantwortlich. Seine Zielsetzung lag in einem einfachen, individuellen Laptoparbeitsplatz - abseits vom Schreibtischalltag. Ein Möbelprogramm, das die konzentrierte Computerarbeit ebenso unterstützt wie die kreative Kommunikation.

Gerade der minimalistische Ansatz - abgestimmt auf das mobile Arbeitsverhalten heutiger und zukünftiger Berufsgenerationen - war es, der Wiesner-Hager veranlasst hat, compod nicht nur als experimentelle Designstudie zu betrachten, sondern auch für den Markt zu entwickeln und zu produzieren. Wiesner-Hager sieht in compod ein Möbelprogramm, das die traditionelle eindimensionale Sichtweise von Büroarbeit sprengt und zeigt, wie Arbeiten in Zukunft auch stattfinden kann. Gleichzeitig stellt compod einen interessanten Design-Baustein innovativer, hochwertiger Office- Konzepte dar.

Pressemitteilung compod
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